Ein offener Brief aus Handschuhsheim

Ein Kommentar von Wilhelm Seeger-Kelbe, Mai 2018 Der Anspruch der Universität auf einen Flächenzuwachs von 800.000 qm Brutto-Grundfläche, bei dem der städtische Entwicklungsbedarf für Straßen, Freizeit, Sport, Zoo nicht berücksichtigt ist, lässt erkennen, dass dieser exorbitante Flächenbedarf nur an einem alternativen Standort zu erfüllen wäre. Der Entwurf der Aufgabenstellung basiert auf der unzutreffenden Voraussetzung, Rahmenvereinbarung, Themenfelder und Fragestellungen seien unveränderliche, gewissermaßen in Stein gemeißelte Gebote. Dies beginnt bereits auf Seite 1 des Entwurfs, wenn gefordert wird, die Zielsetzungen der Rahmenvereinbarung von Stadt, Land und Universität „stets prioritär zu berücksichtigen“. Ziel […]

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Lebensraumqualität in Handschuhsheim

Seit den 60er Jahren werden immer wieder Verkehrspläne zur Verbesserung der verkehrlichen Situation im Neuenheimer Feld erstellt, die das Handschuhsheimer Feld berühren und in ihrer Folge dramatisch verändern würden. Dabei zeigen Gutachten eindeutig, dass das Feld nicht nur der Nahversorgung der Heidelberger Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln dient, sondern dass hier vor den Türen der Stadt eine Kulturlandschaft mit hohem Erlebniswert liegt. Lesen Sie hier mehr zum Kampf um den Schutz des Handschuhsheimer Feldes.

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Folgen des Klimawandels – in der Welt und im Feld

Ursprünglich war es erklärtes Ziel der Weltgemeinschaft, die Temperaturerhöhung auf maximal 2 Grad zu begrenzen. Dies wird so nicht gelingen. Wissenschaftler gehen derzeit von Werten um die 3-5 Grad bis zum Jahr 2100 aus. Inlandgletscher, die große Flüsse speisen, werden verschwinden, das Abtauen der Polkappen wird unumkehrbar zunehmen. Der Meeresspiegel steigt und wird weiter steigen. Ganze Erdregionen werden bei Temperaturen über 50 Grad unbewohnbar werden. Computer sind heute in der Lage, aus Modellen erste Vorhersagen für Regionen hinsichtlich Klima, Obstblütenbeginn, Wetteranomalien wie Hagel und dergleichen zu treffen. Welche Möglichkeiten haben […]

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Flyer Landart

Ausstellung landArt von Elsa Becke bis 12. Oktober 2018 in der Galerie Gedok

Ausstellung in der Galerie Gedok, Römerstr. 22, 69115 Heidelberg bis 12.10.2018 Öffnungszeiten: Mi + Fr 17-20 Uhr, Sa 11-14 Uhr und nach Vereinbarung Die Wieblinger Künstlerin Elsa Becke zeigt Fotografien, die zum Teil im Handschuhsheimer Feld und am Wieblinger Neckar entstanden sind.   Elsa Becke greift das „traditionelle“ Konzept der land art im fotografischen Sinne auf. Durch eine abstrahierende Darstellung wird dem Gesehenen eine zweite Ebene hinzugefügt. Die Loslösung vom dokumentarisch Abbildenden schafft Freiräume und öffnet den Raum zu neuen Bildwelten.

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